Weniger Müll ist möglich!

Januar 2019 | Obst wird in Plastiktüten verpackt, auch das Pausenbrot bekommt eine Plastikfolie und Süßigkeiten sind doppelt und dreifach in Plastik und Alufolie eingehüllt. Dabei sind viele Verpackungen unnötig!

Im Alltag nehmen wir die unnötigen Verpackungen kaum wahr und entsorgen sie am Ende oft unsortiert im Abfalleimer. Aktuell verursacht jeder Einwohner in Deutschland jährlich etwa 220 Kilogramm Verpackungsabfälle. Rund die Hälfte davon, nämlich 104 Kilogramm pro Nase, wandert Jahr für Jahr in den Hausmüll. Diese Zahlen zeigen: Wir haben die Abfallwende selbst in unseren Händen. Denn wir können uns entscheiden, weniger Verpackungen zu nutzen. Und wenn doch: dann bitte alle Bestandteile so entsorgen, dass sie im Recyclingkreislauf bleiben.

Gute Gründe dafür, bei der Abfallvermeidung mitzumachen:

Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt, der größte Teil davon sind unsere Meere und Ozeane. Jedes Jahr werden mehr als 10 Millionen Tonnen unseres Mülls, etwa 75 Prozent davon aus Plastik, in diesen riesigen Wassermassen entsorgt. Wissenschaftler*innen haben mindestens fünf große Müllstrudel entdeckt. ACHTUNG: Der Plastikmüll in diesen Müllstrudeln nimmt schon jetzt eine Fläche ein, die etwa so groß ist wie die Flächen von Deutschland, Österreich und Schweden zusammen.

Gute Anti-Müll-Projekte haben gute Chancen beim Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“. Prüft, wie der Müll in Eurer Schule und zuhause getrennt wird. Analysiert auch, wie der Müll in Eure Schule kommt: Ist die Verpackung notwendig? Kann eine Verpackung durch eine abwaschbare Dose ersetzt werden? Sind genügend Mülleimer für die verschiedenen Müllsorten vorhanden? – Bis zum 8. Mai 2019 können sich Schulen mit ihren Projekten am Wettbewerb beteiligen!

Quellen: