Weihnachtszeit – Klimaschutzzeit?!

Dezember 2018: Traditionell leuchten in der Vorweihnachtszeit drinnen und draußen viele bunte Lichter, Zimmer, Schulen und Kaufhäusern werden stark beheizt und für die Weihnachtsbäckerei kommen oft exotische oder zumindest weit gereiste Zutaten zum Einsatz. Gerade im Dezember lohnt es sich, den Klimaschutz bei aller Vorfreude mitzudenken!

Mit Klimaschutz durch die Vorweihnachtszeit:

Startet einen ökologischen Plätzchenbacktag an eurer Schule und verkauft diese an Freunde, Familien und Initiativen aus der Nachbarschaft. Das eingenommene Geld könnt ihr für weitere Klimaschutzprojekte einsetzen, z. B. für ein gemeinsames Klimafrühstück oder die Gestaltung des Schulgartens. Achtet beim Plätzchenbacken darauf, dass ihr vor allem Zutaten aus biologischem und möglichst auch regionalem Anbau verwendet. Biobauern verzichten auf chemische Düngemittel, die in der Produktion sehr energieaufwendig sind. Schaltet den Backofen zudem auf Umluft! Mit Umluft könnt ihr bei gleicher Backdauer eine um 20 Grad Celsius niedrigere Backtemperatur wählen.

Noch was:

  • Was wäre Weihnachten ohne die festliche Beleuchtung? Mit einer stromsparenden LED-Lichterkette können bis zu 80 Prozent des Stromverbrauchs einer konventionellen Festbeleuchtung vermieden werden. In Kombination mit einer Zeitschaltuhr leuchten die Lichter nur so lange wie gewünscht – auch wenn man mal das Ausschalten vergisst.
  • Gerade in der Weihnachtszeit ist es draußen unangenehm kalt, oft regnerisch und dunkel. Um dem zu entkommen, heizen wir Räume oft viel zu warm auf. Dabei gilt: Jedes Grad höhere Raumtemperatur bedeutet einen um 6 Prozent höheren Wärmeverbrauch und – rechnet man das einmal auf ein Jahr – bis zu 360 kg mehr CO2-Emissionen. Jahreszeitgerechte Bekleidung, ein heißer Tee und Bewegung sorgen dafür, die Weihnachtszeit gemütlich UND klimaschonend genießen zu können.

Bild: pixabay

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