Wasserleben & Klimaschutz – Wetzlar-Grundschule

1. Teichrenaturierung

Amphibien sind durch den Klimawandel stark gefährdet, da viele Gewässer austrocknen. Durch die Wiederherrichtung des Teiches schaffen wir einen Lebensraum für die Tiere und machen Wasser als kostbares Gut erfahrbar. Denn nicht nur Tiere sind vom Klimawandel betroffen, auch über zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Die Umsetzung soll in der wöchentlichen Natur-AG und an einem Aktionstag in Kooperation mit dem Hausmeister, den Eltern und dem Förderverein umgesetzt werden.

2. Ausstellung über das Leben am und im Teich

  • Übersicht über wichtige Arten am Teich
  • Einfluss des Klimawandels auf die Arten am Teich
  • Auswirkung von Müll auf Tiere im Wasser

Das Müll-Thema ist für die Kinder von großer Bedeutung, da wir den Teich regelmäßig von Unrat befreien. Sie möchten für die Ausstellungstafel eine Nahrungskette zeichnen, bei der das Plastik sich in den Tiermägen immer mehr anreichert und in Plastik verfangene Frosch-Imitate fotografieren. Plastikmüll schädigt die Ökosysteme. Intakte Ökosysteme können besser auf den Klimawandel reagieren, deshalb ist es wichtig auch für dieses Thema im Zuge von mehr Klimaschutz größeres Bewusstsein zu schaffen. Für die Ausstellungseröffnung möchten wir den Fachbereich Musik der Wetzlar-Schule und die Musiker*innen des Orchesters des Wandels (Musiker*innen der Staatskapelle Berlin, die sich für mehr Klimaschutz engagieren) um musikalische Unterstützung bitten.

3. Projekttag und Aktionswoche

An einem Projekttag sind alle Schüler*innen der Wetzlar-Schule eingeladen, die Ausstellung im Klassenverband zu besuchen und selbst Tiere am Teich zu beobachten. Im Anschluss können alle an einer plastikfreien Woche teilnehmen. Für jeden Tag ohne Plastik in der Brotdose bekommen die Kinder einen Stempel. Alle gefüllten Stempelhefte kommen in einen Lostopf. Preise, wie Brotdosen, Trinkflaschen, Einkaufsgutscheine im Unverpackt-Laden sollen zum Mitmachen motivieren. Abfall vermeiden ist Klimaschutz, weil dadurch Ressourcen geschont werden.

Bild: Stadtnatur Berlin