Rosa-Parks-Grundschule – Plastik Projekt 2018 – Kinder gegen Umweltverschmutzung

„ […] und dann wird die Welt wärmer und das ist schlimm. Dann schmilzt das Eis und die Welt wird überflutet.“ Ziggy, 8 Jahre, Eisbärenklasse

Das Plastik-Projekt der Schulanfängerklasse „die Eisbären“ an der Rosa-Parks-Grundschule in Berlin-Kreuzberg ist Teil einer längerfristig von den Klassenlehrerinnen Monika Nölle und Dagmar Aksan angelegten Unterrrichtsreihe in den Fächern Kunst, Deutsch, Mathe und Sachkunde.

Das Bewusstwerden, dass Plastik ein wichtiger Rohstoff ist, der aber nicht in solchem Ausmaß produziert werden sollte, sowie das Sammeln von Plastik, die Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt und vor allem auf die Menschen selbst, hat die Kinder sensibilisiert. Die Kinder erkennen, dass sich die Herstellung von Plastik negativ auf unser Klima auswirkt.

Ein Besuch bei einem Recyclinghof der Berliner Stadtreinigung und von den Kindern geschriebene Briefe an die BSR mit der Bitte um zusätzliche Mülleimer rund um die Schule, groß angelegte Müllsäuberungsaktionen mit dem Erzieher Daniel Behrendt und eine Papierkorb-Zähl-Aktion (Mathe) mit Landkarte zeugen von Engagement und Motivation der Schülerinnen und Schüler.

Der Film, den Gabriele Nugara, der Vater einer Schülerin, mit der Designwissenschaftlerin Dr. Fred Meier-Menzel konzipierte und produzierte, hat die zusätzliche didaktische Absicht, die Kinder zur eigenen Bildnarration zu ermächtigen. Als Kameramädchen und -jungen, Toningenieurinnen und -ingenieure sind sie bei allen Prozessen dabei. Weiter ist geplant, dass es Umwelt-Comics geben soll, und auch über Kleidung soll nachgedacht werden „Wo kommt meine Kleidung her?“