Märkische Europaschule – „Was hat der Grang-Outang mit dem Schulbrot zu tun?“

In einem künstlerischen Projekt über unsere Ernährung geht es um folgende Fragestellungen:

  • Was ist in unserem Essen drin?
  • Woher kommen die Zutaten?
  • Welche Folgen haben die Zutaten und ihre Herstellungsweise für unseren Körper und die Umwelt?

Zunächst erarbeiten wir sensibel durch Recherche und Diskussionen mögliche Antworten auf die Fragen und entwickeln ein Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen globalen Produktionsweisen und unsere persönlichen Ernährung.

Dann geben wir dem, was wir aufgenommen haben eine künstlerische Form und gestalten gemeinsam Plakate, die die Mitschüler und Eltern für diese Problematik sensibilisieren und inspirieren sollen, neue Perspektiven in der eigenen Ernährungsweise zu entdecken und umzusetzen, die die globalen Zusammenhänge miteinbeziehen. Ein wichtiger Fokus liegt hierbei in der allgegenwärtigen Verwendung von Palmöl und ihrer desaströsen Folgen für den Regenwald, die wiederum wichtige Lebensräume und das globale Klima gefährden.

Die Präsentation der Plakate wird von einer Diskussionsrunde begleitet, in der Fachleute (z.B. von Greenpeace) sowie die Kinder und Eltern zu Wort kommen und alle gemeinsam alternative Produkte probieren und genießen können. Das Diskussionsforum und die Plakate sind als Wanderausstellung in weiteren Berliner Schulen gedacht und die Deutsche Welle ist unser Medienpartner, die mit einem Radiobeitrag als Multiplikator dient.