Von der Idee zur #klimachallenge: Der plastikfreie Alltag

April 2020. Anknüpfungspunkte zum Thema Klimaschutz gibt es viele. Die Schülerinnen und Schüler interessieren sich für die Themen Klimawandel und dessen Folgen, auch während der Schulschließungen. 

Beratschlagen Sie mit den Schülerinnen und Schülern, welches Projekt auch von Zuhause aus zu realisieren ist und fordern Sie sich und andere zu einer spannenden #klimachallenge heraus! Denn auch kleine Schritte können viel bewegen!

Schritt 1: Das Projekt

Projektidee: Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Thema Ressourcen und Verpackung auseinander. Exemplarisch wird untersucht, wie viel Plastik in einer Woche bei Ihnen Zuhause anfällt und was davon vermeidbar wäre. Elemente können sein:

  • Die Schülerinnen und Schüler recherchieren wie viel Plastikmüll an einem Tag in Berlin pro Kopf anfällt und was mit diesem geschieht. Anschließend sammeln sie einen Tag lang den anfallenden Plastikmüll in einer großen Tüte und dokumentieren, welche Produkte diesen verursachen.
  • Im Klassenverband, in der Gruppe oder zusammen mit den Eltern werden alternative Verpackungen überlegt und vorgestellt, z.B. Bienenwachstücher oder wiederverwendbare Dosen.
  • Am Folgetag versuchen die Schülerinnen und Schüler Plastikmüll zu vermeiden und sammeln wieder alles in einem Sack. Anschließend wird verglichen und das Ergebnis diskutiert.
  • Die Schülerinnen und Schüler stellen einen Bezug her von ihrem alltäglichen Konsumverhalten und der Klimaveränderung.
  • Sie erfahren aktiv, wie sie durch kleine Handlungsänderungen etwas bewirken können.

Schritt 2: Die #klimachallenge

Ausgehend von ihrem Projekt überlegen Sie sich mit den Schülerinnen und Schülern eine #klimachallenge, z.B. im neuen Schuljahr eine Woche lang als Klasse bzw. Gruppe weniger als 1 kg Plastikmüll zu produzieren. Mittels einer Waage wird dies dokumentiert. Zuerst probiert die Gruppe die Challenge selbst aus und justiert gegebenenfalls noch einmal nach und formuliert eine realisierbare #klimachallenge.

Anschließend gilt es Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu gewinnen. Dafür gibt es zwei Verbreitungswege:

  • Instagram: Die Herausforderung wird mit einem eigenen Hashtag, der zur Aktion passt, auf Instagram geteilt, z.B. #klimachallengeXYSchuleplastikfrei, #klimachallengeMeinZimmerplastikfrei oder #klimachallengekeinplastikzuhause. Ziel ist es, dass sich möglichst viele Mitstreitende anschließen und das Hashtag weiterverbreiten. Diese laden ein Foto ihres abgewogenen Plastiks auf Instagram hoch. Die Projektgruppe dokumentiert die Beiträge.
  • Analog: Für jüngere Schülerinnen und Schüler bzw. Grundschulen sind analoge Optionen innerhalb der Schulgemeinschaft denkbar. Hier kann über die Schulhomepage, Lernplattformen o.ä. auf die #klimachallenge aufmerksam gemacht werden. Diejenigen, die die #klimachallenge annehmen, machen ein Foto ihres Ergebnisses, das dann in die Dokumentation des Projektes einfließt. Je mehr Personen sich der #klimachallenge anschließen, desto besser!

Schritt 3: Dokumentation und Einreichung 

Schließlich dokumentieren Sie die Umsetzung und bündeln die Ergebnisse ihres Projektes und der #klimachallenge. Nutzen sie hierfür bitte den Dokumentationsbogen

So noch nicht geschehen, melden Sie ihr Vorhaben mit dem Anmeldebogen an. Die Anmeldung kann vor oder gemeinsam mit der Dokumentation eingereicht werden. 

Sofern Personen auf Fotos, Filmen o.ä. erkennbar sind, benötigen sie eine Einwilligung zur Datenverarbeitung.

Reichen Sie Ihre Beiträge noch bis zum 4. Mai ein. Wir freuen uns auf Ihre Ideen zum Klimaschutz!