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Langweilig? Von wegen! 1. Preis der „Berliner Klima Schulen“ für Klasse aus Pankow

Berlin, 12.06.2014

In Berlins größtem Schulwettbewerb „Berliner Klima Schulen“ wurden am heutigen Donnerstag zehn Siegerteams mit Preisen im Gesamtwert von 13.500 Euro ausgezeichnet. Der erste Preis von 5.000 Euro ging an eine zehnte Klasse aus Pankow, die an der benachbarten Grundschule für einen Tag den Unterricht übernahm. Der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ wird jährlich durch das Land Berlin, die Gasag und den BUND Berlin ausgeschrieben. Die Preise der diesjährigen Wettbewerbsrunde gingen nach Lichtenberg, Neukölln, Pankow, Reinickendorf, Steglitz-Zehlendorf, Spandau und Tempelhof-Schöneberg.

„Das Thema hörte sich erst langweilig an“, sagt ein Junge in die Kamera, „aber dann hat es viel Spaß gemacht!“. Er spricht von einer Unterrichtseinheit über die Mobilität der Zukunft und seine Lehrer waren: ältere Schülerinnen und Schüler. Eine Gruppe von Zehntklässlern des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums hatte mit viel Kreativität, Witz und Engagement einen „Projekttag Klimaschutz“ gestaltet. Dieser fand aber nicht an der eigenen Schule statt, sondern richtete sich mit Themen von Klimawandel über Erneuerbare Energien bis Mobilität an rund 60 Schülerinnen und Schüler der benachbarten Mendel-Grundschule. Und das war sichtbar eine tolle Erfahrung – für die jugendlichen „Lehrkräfte“ genauso wie für ihre Schüler. Das Projekt erhielt heute den 1. Preis im Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“.

„Die Gruppe hat uns alle sofort überzeugt“, sagte Juri Tetzlaff (KI.KA), der die Preisverleihung moderierte und Mitglied der Jury war, „Wie vielschichtig und interessant die Schülerinnen und Schüler das komplexe Thema Klimaschutz vermittelt haben, diese Begeisterung war richtig ansteckend.“

Insgesamt zehn Hauptpreise im Wert von 13.500 Euro sowie einen Publikumspreis überreichten die Initiatoren des Wettbewerbs, Christian Gaebler, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Stefan Grützmacher, Vorstandsvorsitzender der Gasag Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft und Niko Hübner, Mitglied des Vorstands der BUNDjugend Berlin. Die heutige Preisverleihung ist der Höhepunkt der sechsten Wettbewerbsrunde im Schulwettbewerb „Berliner Klima Schulen“. Die nächste Wettbewerbsrunde startet nach den Sommerferien 2014.

Die Preisträger 2014 im Überblick:

Der erste Preis im Wert von 5.000 Euro ging an die Klasse 10.4 des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums in Pankow. Durch ihren „Projekttag an der Mendelschule“ brachten die Schülerinnen und Schüler das Thema Klimaschutz in großer inhaltlicher Tiefe und mit viel Engagement an die benachbarte Grundschule. In neun Lerngruppen, mit Themen vom Klimawandel über Energieerzeugung bis zu den verschiedenen erneuerbaren Energien, gestalteten die Jugendlichen abwechslungsreiche und liebevoll ausgearbeitete Unterrichtseinheiten, mit denen sie auch anfangs skeptische Sechstklässler für ihr Thema begeisterten. Ein rundum überzeugendes peer-to-peer-Projekt, das der Jury als spannende Filmdokumentation vorgestellt wurde.

Den zweiten Preis im Wert von 3.000 Euro erhielten 17 Schüler der Lichtenberger Hein-Moeller-Schule mit ihrem „LED-Projekt“. Die Schule bildet unter anderem zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik aus. Kein Wunder, dass die Schüler sich mit Verve an die Installation und Auswertung einer LED Beleuchtung auf dem Schulhof machten und dazu eine informative Beschilderung entwarfen und umsetzen. Über Energieverbrauch und Einsparpotenziale arbeiteten die Schüler mit den Methoden ihres Berufsstandes weiter. Künstlerisch abgerundet wird das Projekt schließlich durch den gelungenen LED-RAP, der die Jury mit eigens produziertem Videoclip überraschte. Die Hein-Moeller-Schule ist eine von nur zwei berufsbildenden Schulen, die das Siegel „Berliner Klima Schule“ trägt.

Den dritten Platz im Wert von 2.000 Euro erreichten 16 Schülerinnen und Schüler der Schülerfirma „Snackdüne“ an der Spandauer Schule an der Haveldüne mit dem Film „The point of no return“. Ziel der Siebtklässler war es von Anfang an, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler davon zu überzeugen, dass keine Zeit zu verlieren ist, um etwas gegen den Klimawandel zu tun. Bei der Recherche stießen sie auf den so genannten „point of no return“, ein Szenario, dass den Schülerinnen und Schülern keine Ruhe ließ. Und so entstand ein Kurzfilm, der zum Nachdenken anregen und eigene Handlungsoptionen aufzeigen soll.

Mit einem vierten Preis im Wert von jeweils 500 Euro wurden ausgezeichnet: Alt-Lankwitzer-Grundschule (Steglitz-Zehlendorf), Askanisches Gymnasium (Tempelhof-Schöneberg), Heinrich-Mann-Schule (Neukölln), Humboldt-Gymnasium Berlin-Tegel (Reinickendorf), Quentin-Blake-Grundschule (Steglitz-Zehlendorf), das TÜDESB Gymnasium (Spandau) und die Grundschule am Karpfenteich (Steglitz-Zehlendorf).

Im Internet war das Projekt „Umwelt schonen, hier und jetzt!“ des TÜDESB Gymnasiums ein zweites Mal erfolgreich. Als Gewinner der Online-Abstimmung über die beste Projektidee freute das Team sich über vier Gruppen-Übernachtungen, gestiftet von A&O Hotels und Hostels.

Eine besondere Erwähnung hatte sich noch die Theatergruppe vom Askanischen Gymnasium mit ihrem Stück „Energie – der Mensch zwischen Verschwendung und Verantwortung“ erspielt. Als Sonderpreis erhielten die Schülerinnen und Schüler vom Grundkurs darstellendes Spiel einen gemeinsamen Besuch im GRIPS Theater.

Berliner Klima Schulen 2014 – der Wettbewerb

Seit 2009 haben über 13.000 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ teilgenommen. Träger des Wettbewerbs sind die Berliner Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie für Stadtentwicklung und Umwelt, die Gasag Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft sowie der BUND Berlin e.V. Der Wettbewerb ist ein zentraler Baustein für die Vergabe des Siegels „Berliner Klima Schule.“ Ausgezeichnete Schulen werden bei der Vergabe von Mitteln aus dem Schulsanierungsprogramm für öffentliche Schulen besonders berücksichtigt. Seit 2009 wurden dadurch gemeinsam mit den Bezirken etwa 1,49 Millionen Euro für 66 bauliche Maßnahmen an Berliner Schulen bereitgestellt.

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Schulen fitmachen für 2050 – Zusammenarbeit für Klimaschutz an Schulen verlängert

Gemeinsame Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und der Gasag Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft.

Berlin, 30.04.14

Das Land Berlin und die Gasag arbeiten auch künftig gemeinsam für den Klimaschutz an Schulen. Gegenstand der im April unterzeichneten Vereinbarung sind der Wettbewerb "Berliner Klima Schulen", das gleichnamige Schulsiegel sowie die pädagogische und fachliche Begleitung der Unterrichts- und Schulentwicklung zum Thema Klimaschutz. Die Zusammenarbeit steht unter dem Titel "Klimaschutz am Schulstandort" und ist ein Beitrag im Rahmen der bestehenden Klimaschutzvereinbarung zwischen dem Land Berlin und der Gasag Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft.

Das Programm "Klimaschutz am Schulstandort" bietet gezielt Unterstützung und Anreize für Schulen, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Gemeinsam bringen die Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie für Stadtentwicklung und Umwelt mit der Gasag ein jährliches Budget von rund 90.000 Euro für die verschiedenen Maßnahmen auf. Hinzu kommen pro Jahr noch einmal 300.000 Euro Fördergelder in Verbindung mit dem Schulanlagensanierungsprogramm für öffentliche Schulen.

"Seit 2009 organisieren wir den Wettbewerb 'Berliner Klima Schulen'. Das gleichnamige Gütesiegel verleihen wir an Berliner Schulen, die das Thema Klimaschutz auf besondere Weise in den Unterricht und Schulalltag einbinden und zugleich den Energieverbrauch durch den Gebäude- und Schulbetrieb senken konnten. Wir freuen uns, dass das Land Berlin durch die neue Kooperationsvereinbarung mit der Gasag dieses wirksame Programm weiterführen kann", sagt Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft.

"Bis 2050 soll Berlin eine klimaneutrale Stadt werden. Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Akteure von morgen, die dieses Vorhaben mitgestalten werden. Es ist die Verbindung von klimapolitischen Zielen und pädagogischen Anreizen die unsere Kooperation so wertvoll macht", sagt Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt.

"Die Gasag gehört einfach zu Berlin, deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns einbringen. Als Unternehmen sind wir auf dem Weg zum ganzheitlichen Energiemanager für Berlin und Brandenburg, mit neuen Ideen auch zur energieeffizienten Versorgung von Stadtquartieren und energetischen Sanierung von Gebäuden. Deshalb ist es uns natürlich ein Anliegen, das Thema Klimaschutz auch Schülerinnen und Schülern nahe zu bringen und über den Wettbewerb 'Berliner Klima Schulen' auch zu messbaren Energieeinsparungen im Schulbetrieb beitragen zu können.", sagte Stefan Grützmacher, Vorsitzender des Vorstands der Gasag.

Der Wettbewerb "Berliner Klima Schulen" findet in jedem Schuljahr statt und ruft Berliner Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen dazu auf, sich mit dem Thema Klimaschutz zu beschäftigen.

Auch das Lehrpersonal wird gezielt angesprochen und durch Beratung, Fortbildung und weitere Maßnahmen dabei unterstützt, Klimaschutz im pädagogischen Alltag zu verankern.

Das Gütesiegel "Berliner Klima Schule" wird an Schulen vergeben, die eine individuelle Klimaschutzvereinbarung unterzeichnen. Im Gegenzug stellt der Senat Mittel bereit, die in Zusammenarbeit mit den Bezirken für energetische Sanierungen an den Schulen eingesetzt werden. Seit 2009 sind auf diesem Weg Sanierungsmaßnahmen für rund 1,15 Millionen Euro angestoßen worden.

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Noch 60 Tage zum Mitmachen: Wettbewerb „Berliner Klima Schulen 2014“ geht in die heiße Phase

Berlin, 27.2.2014

Wer gewinnt bei den „Berliner Klima Schulen 2014“? Noch rund 60 Tage, bis zum 30. April 2014, können Berliner Schülerinnen und Schüler teilnehmen und Preise im Gesamtwert von 13.500 Euro für ihre Schule gewinnen. Gefragt sind gute Ideen, Kreativität und Engagement. Berlins größter Schulwettbewerb zum Klimaschutz richtet sich an alle Schulformen und Altersgruppen aus allen Berliner Bezirken. Initiatoren des Wettbewerbs sind das Land Berlin, die Gasag sowie der BUND Berlin e.V.

Der Abgabeschluss für Wettbewerbsbeiträge ist der 30. April 2014. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Für Fragen oder Anregungen hat das Wettbewerbsbüro jederzeit ein offenes Ohr. Ein Team aus Pädagogen im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie Mitarbeitern des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) e.V. berät Schulen oder Schülergruppen ausführlich bei der Ideenfindung und Projektgestaltung.

Schon seit Beginn des Schuljahres wird überall in Berlin eifrig konzipiert, gedacht, gerechnet und gestaltet. Von Pfandflasche bis Regenwald, von Solarthermie bis Terra Preta reichen die Themen. Von Aktionstagen über Filmbeiträge bis zur Schulhofgestaltung lauten die Projektideen, die bereits beim Wettbewerbsbüro eingegangen sind. Inhaltlich und formal ist der Wettbewerb bewusst offen ausgeschrieben. So kann das Querschnittsthema Klimaschutz auf unterschiedlichsten Wegen behandelt werden.

Im Mai entscheidet die Jury über die Vergabe der Hauptpreise. Parallel dazu findet die Online-Abstimmung über den Publikumspreis für die beste Projektidee statt. Feierliche Preisverleihung ist dann am 12. Juni. Alle Daten, weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen sind unter www.berliner-klimaschulen.de zu finden.

Preise

Die Jury vergibt zehn Preise im Wert von:
5.000 Euro (1. Preis),
3.000 Euro (2. Preis),
2.000 Euro (3. Preis) und
500 Euro (7 x 4. Preis).
Per Online-Abstimmung wird außerdem der Publikumspreis für die beste Projektidee vergeben. Mit Unterstützung von A&O Hotels und Hostels erhalten die Sieger der Abstimmung vier Übernachtungen inklusive klimafreundlicher Halbpension für bis zu 30 Personen in einem A&O Hostel nach Wahl.

Schulen profitieren

Der Wettbewerb ist ein zentraler Baustein für die Vergabe des Siegels „Berliner Klima Schule 2014“ und eingebettet in das erfolgreiche Programm „Klimaschutz am Schulstandort“ für öffentliche Schulen. Mit dem Siegel ausgezeichnete Schulen werden besonders bei der Vergabe von Mitteln aus dem Berliner Schulanlagensanierungs¬programm berücksichtigt. Seit 2009 wurden dadurch gemeinsam mit den Bau- und Schulämtern der Bezirke etwa 1,15 Millionen Euro für 46 bauliche Maßnahmen an Berliner Schulen bereitgestellt.

Die Termine im Schuljahr 2013 / 2014:

30. April 2014    Stichtag für die Abgabe der Wettbewerbsbeiträge.
1.–25. Mai 2014    Online-Abstimmung über die beste Projektidee
12. Juni 2014    Feierliche Preisverleihung

Berliner Klima Schule 2014 – der Wettbewerb

Träger des Wettbewerbs sind die Berliner Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie für Stadtentwicklung und Umwelt, die Gasag Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft sowie der BUND Berlin e.V. Seit 2009 haben rund 13.000 Schüler am Wettbewerb Berliner Klima Schulen teilgenommen.

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Hallo F‘hain, Neukölln, Hallo Berlin: Wer gewinnt die „Berliner Klima Schulen 2014“?

Berlin, 27. August 2013

Zum neuen Schuljahr startet eine neue Runde in Berlins größtem Schulwettbewerb zum Klimaschutz, „Berliner Klima Schulen“. Bis zum 30. April 2014 haben Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit bis zu 5.000 Euro für ihre Schule zu gewinnen. Seit 2009 wird der Wettbewerb jährlich ausgeschrieben, für alle Schulformen und Altersgruppen aus allen Berliner Bezirken. In diesem Jahr sollen verstärkt Schulen aus Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln zur Teilnahme gewonnen werden. Preisverdächtig sind große wie kleine Projekte. Was zählt, sind Kreativität und Engagement. Initiatoren des Wettbewerbs sind das Land Berlin, die Gasag sowie der BUND Berlin e.V.

Eine Besonderheit der „Berliner Klima Schulen“ ist die Arbeit des Wettbewerbsbüros. Ein Team aus Pädagogen im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie Mitarbeitern des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) e.V. berät Schulen oder Schülergruppen bei der Ideenfindung und Projektgestaltung oder zum Thema Anschubfinanzierung. „Im letzten Schuljahr hatten wir vermehrt Beiträge aus Spandau und Reinickendorf, dieses Mal wollen wir gezielt Schulen aus Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln ansprechen. Die Beteiligung aus diesen Bezirken ist im Verhältnis zu ihrer Größe noch gering“, erläutert Almuth Tharan für das Wettbewerbsbüro, „Oft halten die Gruppen ihren Ansatz für zu einfach und trauen sich dann nicht, teilzunehmen. Dabei sind es gerade die kleinen Ideen, die zu wirklich überzeugenden Projekten werden, wenn man sie zu Ende denkt und die im Team vorhandenen Talente und Interessen dabei zur Geltung kommen lässt. Die einen verfassen dann zum Beispiel türkische Energiespartipps, andere texten einen Klima-Rap.“

Abgabeschluss für die fertigen Projekte ist der 30. April 2014. Ab sofort kann für aufwendige Arbeiten eine Anschubfinanzierung von maximal 500 Euro beantragt werden. Die Teilnahmebedingungen sind unter www.berliner-klimaschulen.de zu finden.

Preise

Die Jury vergibt zehn Preise im Wert von 5.000 Euro (1. Preis), 3.000 Euro (2. Preis), 2.000 Euro (3. Preis) und 500 Euro (7 x 4. Preis). Per Online-Abstimmung auf www.berliner-klimaschulen.de wird außerdem der Publikumspreis für die beste Projektidee vergeben. Mit Unterstützung von A&O Hostels erhalten die Sieger der Abstimmung vier Übernachtungen inklusive klimafreundlicher Halbpension für bis zu 30 Personen in einem A&O Hostel nach Wahl. Die Abstimmung startet im Mai.

Schulen profitieren

Auch die Schulen profitieren. Der Wettbewerb ist ein zentraler Baustein für die Vergabe des Siegels „Berliner Klima Schule 2014“ und eingebettet in das Programm „Klimaschutz am Schulstandort“ für öffentliche Schulen. Mit dem Siegel ausgezeichnete Schulen werden besonders bei der Vergabe von Mitteln aus dem Berliner Schulanlagensanierungsprogramm berücksichtigt. Seit 2009 wurden dadurch gemeinsam mit den Bezirken etwa 1,15 Millionen Euro für 46 bauliche Maßnahmen an Berliner Schulen bereitgestellt.

Die Termine im Schuljahr 2013 / 2014

Antrag auf Anschub-Finanzierung: bis 1. Februar 2014
Stichtag für die Abgabe der Wettbewerbsbeiträge: 30. April 2014

Berliner Klima Schule 2014 – der Wettbewerb

Träger des Wettbewerbs sind die Berliner Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie für Stadtentwicklung und Umwelt, die Gasag Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft sowie der BUND Berlin e.V. Seit 2009 haben rund 13.000 Schüler am Wettbewerb Berliner Klima Schulen teilgenommen.

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„Berliner Klima Schulen“ zeichnet 1.150 Schülerinnen und Schüler aus – Baumaßnahmen für 1,15 Millionen Euro angestoßen

Berlin, 5. Juni 2013

In Berlins größtem Schulwettbewerb zum Klimaschutz wurden am Mittwoch zehn Siegerteams ausgezeichnet, insgesamt rund 1.150 Schülerinnen und Schüler. Seit 2009 haben berlinweit über 12.500 Schülerinnen und Schülern an 90 Schulen am Wettbewerb teilgenommen und dabei rund 200 Projekte zum Klimaschutz eingereicht. Senat und Bezirke unterstützen die energetische Sanierung der prämierten Schulen bisher mit zusammen genommen 1,15 Millionen Euro. Die Preise der diesjährigen Wettbewerbsrunde gingen nach Charlottenburg, Mitte, Neukölln, Reinickendorf, Siemensstadt, Spandau, Steglitz, Wedding und Zehlendorf. Der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ wird jährlich durch das Land Berlin, die Gasag und den BUND Berlin ausgeschrieben.

Die drei ersten Plätze gingen an das John-Lennon-Gymnasium in Mitte, das Europäische Gymnasium Bertha von Suttner in Reinickendorf und an die Spandauer Schule an der Haveldüne. „Die fachlichen, medialen und umweltpädagogischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sind außergewöhnlich“, sagte Mark Rackles, Staatssekretär für Bildung in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, bei der feierlichen Preisverleihung in der Max-Taut-Schule. „Wir sollten genau hinhören, was sie zu sagen haben. Diese Berliner Schülerinnen und Schüler tun mit ihren Ideen etwas für ihre Schulen.“ Lothar Stock, Leiter des Sonderreferats Klimaschutz und Energie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, betonte die Potenziale des öffentlichen Dialogs: „Wir wollen Berlin bis zum Jahr 2050 zu einer klimaneutralen Stadt machen. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, das wir uns gesetzt haben und konsequent verfolgen. Mit dem Wettbewerb zum Klimaschutz haben die Schulen Gelegenheit, daran mitzuwirken. Der intensive Austausch mit der Stadtöffentlichkeit spielt eine entscheidende Rolle bei der Berliner Klimapolitik. Schulen sind dabei ein starker Partner.“

„Klimaschutz ist kein Modethema, sondern eine langfristige Gemeinschaftsaufgabe, die wir fest in der Klimaschutzvereinbarung mit dem Berliner Senat verankert haben“, sagte Andreas Prohl, Vorstand der Gasag Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft, „Die Aktivitäten zum Klimaschutz kommen langsam in eine Phase, in der alles gesagt und vieles getan scheint. Deshalb ist es ermutigend, dass Berliner Schüler und Schülerinnen sich weiter aktiv mit dem Thema auseinandersetzen und auch die Schulen kontinuierlich und mit viel Engagement dabei sind.“ Andreas Jarfe, Geschäftsführer des BUND Berlin e.V. und Vorsitzender der Jury, fügte hinzu: „Klimaschutz hat viel mit Verbraucherverhalten zu tun. Ein eingefahrenes Verhalten zu ändern ist schwer. Daher freut es uns, wenn junge Menschen mit Spaß und Engagement Klimaschützer werden. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei zur Ideenschmiede, binden weitere Menschen mit ein und leisten Überzeugungsarbeit, konkret und im Kiez verankert.“

Insgesamt wurden zehn Preise und ein Publikumspreis vergeben. Durch die Preisverleihung führte die Berliner Moderatorin Hadnet Tesfai (rbb). Die nächste Wettbewerbsrunde startet nach den Herbstferien im Oktober 2013.

Der erste Preis im Wert von 5.000 Euro ging an den Leistungskurs Politikwissenschaften des John-Lennon-Gymnasiums (Mitte). Die Bereitschaft, unpopuläre Themen kreativ anzugehen, brachte den 14 Schülern des Leistungskurses Politikwissenschaften den ersten Platz ein. Mit vier selbst gedrehten und geschnittenen Filmen und einem Podcast erläutern die Zwölftklässler den europäischen Emissionshandel und dessen Bedeutung für den Berliner Alltag. Die Filme nutzen virtuos vorhandene Ressourcen und verpacken die komplexen Inhalte mit viel Kreativität in Bilder, Animationen, Dialoge und Sprechertexte. Eine unterhaltsame Reise durch die „große“ Klimapolitik, die die Jury besonders durch die gezeigte Medienkompetenz und die vielfältigen medialen Strategien der Umsetzung beeindruckte.

Den zweiten Preis im Wert von 3.000 Euro erzielten sechs Schülerinnen der Klassen 8a und 8b des Europäischen Gymnasium Bertha von Suttner in Reinickendorf mit der Workshopreihe: „Nur Erwachsenensache – die Umwelt?“ Die Schülerinnen und Schüler waren schon im letzten Jahr unter den Preisträgern. Diesmal konzentrierten sie sich auf den Grundsatz der Partizipation und organisierten eigenständig Workshops für die 6. Klassen ihres Gymnasiums. Die Workshops beruhten auf einer fundierten Einführung in das Thema Klimaschutz und differenzierten dann verschiedene Handlungs- und Diskussionsansätze aus. Die Workshops fanden für die 6. Klassen als Klimaquiz, Fotosafari und als Improvisations-Theater statt. Die Antworten waren vielfältige Ergebnisse – und ein klares „Nein“ zur Ausgangsfrage „Nur Erwachsenensache – die Umwelt?“ Besonders das sehr selbstständige Vorgehen der Schülergruppe und deren umweltpädagogischer Einsatz in der Schule überzeugte die Jury.

Den dritten Platz im Wert von 2.000 Euro erreichten 4 Schüler der 10. Klasse des Profilkurses „Schülerfirma“ der Schule an der Haveldüne (Spandau) mit dem Projekt „Die energieeffiziente Schulcafeteria – Die Havelbar.“ Die praxisnahe Architektur einer energieeffizient gestalteten Schulcafeteria stand im Mittelpunkt des Projektes. Regenerative Energieversorgung durch Photovoltaik, Nutzung der Wärmeenergie des Berliner Abwassers, Dämmung mit zertifizierten Naturfaserdämmstoffen, Kühlung und Beheizung wurden aufeinander abgestimmt in Form eines Musterkonzeptes in einem Architekturmodell umgesetzt. Die Jury war beeindruckt von der realistischen Konzeption und der praxisnahen Umsetzung in Plänen und Modellen.

Mit einem vierten Preis im Wert von jeweils 500 Euro wurden ausgezeichnet: Grundschule am Insulaner (Steglitz), Grundschule im Beerwinkel (Spandau), Heinrich-Mann-Schule ISS (Neukölln), Mühlenau-Grundschule (Zehlendorf), Nehring-Grundschule (Charlottenburg), Schule an der Jungfernheide (Spandau-Siemensstadt), Wilhelm-Hauff-Grundschule (Wedding). Das Projekt „Energie an der Heinrich-Mann-Schule − von uns, mit dir, fürs Klima“ fand bei der Netzgemeinde den größten Anklang. In einer Online-Abstimmung ging der 2013 erstmals ausgelobte Publikumspreis in Höhe von 500 Euro an die Projektgruppe der Integrierten Sekundarschule HMS in Neukölln.

Berliner Klima Schulen 2013 – der Wettbewerb

Träger des Wettbewerbs sind die Berliner Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie für Stadtentwicklung und Umwelt, die Gasag Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft sowie der BUND Berlin e.V. Seit 2009 haben ca. 12.500 Schüler an 90 Schulen mit ca. 200 Projekten an dem Wettbewerb Berliner Klima Schulen teilgenommen. Der Wettbewerb ist ein zentraler Baustein für die Vergabe des Siegels „Berliner Klima Schule.“ Ausgezeichnete Schulen werden besonders berücksichtigt bei der Vergabe von Mitteln aus dem Schulsanierungsprogramm für öffentliche Schulen. Seit 2009 wurden dadurch gemeinsam mit den Bezirken etwa 1,15 Millionen Euro für 46 bauliche Maßnahmen an Berliner Schulen bereitgestellt.

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Pressemitteilung: Berliner Klima Schulen: Wettbewerb läuft noch bis April – erstmalig auch Publikumspreis ausgeschrieben

Berlin, 28. Februar 2013

Terra Preta, Backen ohne Strom, die energieeffiziente Cafeteria – ein buntes Themenspektrum kennzeichnet die Projekte der „Berliner Klima Schulen“. Der Wettbewerb läuft auf Hochtouren, wie in jedem Jahr zu dieser Zeit. Die Teilnahme ist noch bis zum 19. April möglich. Zu gewinnen gibt es bis zu 5.000 Euro. Zusätzlich haben der Berliner Senat, die Gasag und der BUND Berlin e.V. in diesem Jahr erstmalig den Publikumspreis für die beste Projektidee ausgeschrieben. 500 Euro Preisgeld winken bei der Online-Abstimmung, die nach Abgabeschluss auf der Wettbewerbshomepage startet. Alle Gewinner werden bei der feierlichen Preisverleihung vor den Sommerferien bekannt gegeben.

Schülerteams oder Lehrerinnen und Lehrer können sich mit ihren Ideen unter mitmachen@berliner-klimaschulen.de anmelden. Das Wettbewerbsbüro hilft bei der pädagogischen Ausgestaltung von Projektideen und vermittelt auch Fortbildungsmöglichkeiten.

Informationen rund um den Wettbewerb und alle Unterlagen zur Teilnahme sind auf der neuen Website www.berliner-klimaschulen.de zu finden, die ab sofort online ist. Neu sind insbesondere das elektronische Teilnahmeformular und die multimediale WieWoWasTun?-Maschine, die engagierte Schülerinnen und Schüler augenzwinkernd bei der Themensuche unterstützt. So bietet die Seite einen guten Einstieg auch für Spätentschlossene, die noch keine klare Projektidee mitbringen.

Ebenfalls neu: Vom 22. April bis zum 23. Mai 2013 kann auf der Website öffentlich über die beste Projektidee abgestimmt werden. Unabhängig von einer Platzierung im Wettbewerb erhalten die Gewinner der Online-Abstimmung den Publikumspreis im Wert von 500 Euro. Über die Vergabe der übrigen Preise entscheidet wie bisher eine Jury aus Klimaexperten, Pädagogen, Schülerinnen und Schülern und Vertretern der Veranstalter.

Die Termine im Schuljahr 2012 / 2013:
Stichtag für die Abgabe der Wettbewerbsbeiträge: 19. April 2013
Online Abstimmung Publikumspreis: 22. April - 23. Mai 2013
Feierliche Preisverleihung: 5. Juni 2013

Berliner Klima Schule 2013 – der Wettbewerb
Seit 2009 gibt es die „Berliner Klima Schulen“. Rund 2.000 Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen und Schulformen beteiligen sich Jahr für Jahr an Berlins großem Schulwettbewerb. Die Preisträger kommen von Grundschulen, Oberschulen, Berufsfachschulen und Gymnasien. Über 40 Berliner Schulen wurden bisher ausgezeichnet.
Träger des Wettbewerbs sind die Berliner Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie für Stadtentwicklung und Umwelt, die Gasag Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft und der BUND Berlin e.V.

Berliner Klima Schule 2013 – das Siegel
Wer wird „Berliner Klima Schule“? Das Siegel wird jährlich an Schulen vergeben, die das Thema Klimaschutz in besonderer Weise in ihr Unterrichtskonzept integrieren. Auf diese Weise wird das Engagement zu übergreifender Projektarbeit zum Thema Klimaschutz gewürdigt. Derzeit tragen 17 Schulen die Auszeichnung.
Das Schulsiegel wird verliehen von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft unter Mitwirkung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

Weitere Informationen: www.berliner-klimaschulen.de

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Pressemitteilung: Wettbewerb 2013 startet heute

Berlin, 1. November 2012.

Was tun für das Klima? Mitmachen! Berliner Schulen, Schülerinnen und Schüler sind zum fünften Mal aufgefordert, sich in kreativen Projekten mit dem Thema Klimaschutz auseinanderzusetzen. Für Projekte kann ab sofort wieder eine Anschub-Finanzierung beantragt werden. Das Mitmachen lohnt sich: Zu gewinnen gibt es bis zu 5.000 Euro. Schulen können zusätzlich das Siegel Berliner Klima Schule erhalten. Der Wettbewerb wird getragen von den Berliner Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie für Stadtentwicklung und Umwelt, der Gasag und dem BUND Berlin e.V.

Der Wettbewerb richtet sich an Berliner Schulen aller Schulformen und Altersstufen. Teilnehmen dürfen Klassen, Kurse, Arbeitsgemeinschaften und Gruppen mit einer Teamstärke von mindestens drei Personen. Als Beitrag sind Arbeiten und Ideen rund um Klima und Klimaschutz zulässig, von der Meinungsumfrage bis zum Comic, vom Theaterstück bis zum Energiesparprojekt. Die von der Jury ermittelten Sieger erhalten ein Preisgeld von bis zu 5.000 Euro für ihre nächsten Klimaprojekte. Anmeldeformulare stehen ab sofort auf der Wettbewerbshomepage zum Download bereit.

Unterstützung

Für aufwendige Projekte kann eine Anschub-Finanzierung von bis zu 500 Euro zur Verfügung gestellt werden. Anträge können alle Teilnehmer an das Wettbewerbsbüro richten. Das Wettbewerbsbüro hilft auch bei der pädagogischen Ausgestaltung von Projektideen.

Schulen profitieren

Auch die Schulen profitieren. Der Wettbewerb ist ein zentraler Baustein für die Vergabe des Siegels „Berliner Klima Schule 2013“ und eingebettet in das Programm „Klimaschutz am Schulstandort“. Mit dem Siegel ausgezeichnete öffentliche Schulen werden besonders bei der Vergabe von Mitteln aus dem Berliner Schulanlagensanierungsprogramm berücksichtigt.

Die Termine im Schuljahr 2012 / 2013

Antrag auf Anschub-Finanzierung: bis 1. Februar 2013
Stichtag für die Abgabe der Wettbewerbsbeiträge: 19. April 2013

Berliner Klima Schule 2013 – der Wettbewerb

Träger des Wettbewerbs sind die Berliner Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie für Stadtentwicklung und Umwelt, die Gasag Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft und der BUND Berlin e.V.

Berliner Klima Schule 2013 – das Siegel

Wer wird „Berliner Klima Schule“? Das Siegel wird jährlich an Schulen verliehen, die das Thema Klimaschutz in besonderer Weise in ihr Unterrichtskonzept integrieren. Auf diese Weise wird das Engagement zu übergreifender Projektarbeit zum Thema Klimaschutz gewürdigt. Träger ist die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft unter Mitwirkung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.