News: Ideen für Projekte

Sie wollen ein Klimaschutz-Projekt an Ihrer Schule umsetzen und haben  noch keine zündende Idee? Hier finden Sie Beispiele, die Sie inspirieren werden!

Im Fokus der Aktivitäten können beispielsweise die folgenden Handlungsfelder stehen: Wärme, Strom, Wasser, Abfall, Mobilität, Ernährung, Klimawandel oder Klimagerechtigkeit. Dabei gilt: Ob im Schulgebäude, auf dem Schulweg oder im schulischen Umfeld – bei allen Aktivitäten muss der Klimaschutz im Fokus stehen.

  • Aktionstage für die ganze Schule
    Waldtag, Zu-Fuß-Geh-Tag oder ein Tag ohne Plastik – ein Aktionstag im Schulalltag vermittelt Wissen und hinterfragt den alltäglichen Umgang mit Strom, Wärme, Müll, Wasser, Ressourcen, Mobilität, Umwelt, Natur und Klima. Teilnehmen können Klassen, Klassenstufen oder die ganze Schule.
  • Plakate, Flugblätter, Hinweisschilder
    Attraktive Plakate, auffällige Hinweisschilder oder bunte Erklär-Bilder werden an markanten Punkten im Schulgebäude platziert. Sie vermitteln Ansatzpunkte dafür, Energie und Ressourcen einzusparen, sich klimafreundliche zu verhalten und „alte Gewohnheiten“ kritisch zu hinterfragen.
  • Bestandsanalysen und Strategien
    Wie viele Fahrradständer gibt es? Wie viele undichte Fenster gibt es in der Schule? Wie klimafreundlich ist unsere Schule? Analysen der aktuellen Gegebenheiten können ein guter Anfang dafür sein, Schritt für Schritt die Energieeinspar- und Klimaschutzpotenziale zu heben.
  • Energiesparmeisterschaft an der Schule
    Einen Monat lang geht eine Jury von Schülerinnen und Schülern täglich durch das Schulgebäude und notiert den energetischen Zustand der Klassenräume. Die klimafreundlichste Klasse gewinnt. Für korrektes Verhalten sammeln die Klassen Punkte. Der aktuelle Stand des Wettbewerbs sollte an einem zentralen Ort im Schulgebäude gezeigt werden. Untersuchungsfragen können beispielsweise sein: Ist das Licht ausgeschaltet? Sind die Fenster geschlossen? Ist die Heizung optimal eingestellt? Ist der Müll getrennt?
  • Müll-Aktion
    In vielen Räumen der Schule gibt es mehrere Eimer, um den Müll zu trennen. Leider befinden sich darin häufig alle Sorten Müll. Im Rahmen einer Müll-Aktion wird der Müll eines Tages korrekt getrennt. Mögliche Fragen und Ansätze: Welche Ressourcen gehen verloren, wenn der Müll ungetrennt verbrannt wird? Welche Klimawirkung hat die Mülltrennung? Wieviel Müll fällt an unserer Schule an bzw. wieviel Müll wird getrennt? Wie werden Altpapier, Altglas oder alte Verpackungen für neue Produkte verwendet?
  • Klimaschutzmanager
    In jeder Klasse wird das Amt des Klimaschutzmanagers vergeben. Der Klimaschutzmanager ist dafür zuständig, andere für die klimabewusste Nutzung von Strom, Wärme und Ressourcen zu motivieren. Mögliche Fragen und Ansätze: Welche Klimaschutzpotenziale bestehen an unserer Schule? Mit welchen Maßnahmen werden wir klimafreundlicher? Welche Hürden sollten wir überwinden und wie?
  • Klima-Paten – Groß & Klein Hand in Hand
    Schüler*innen der höheren Klassenstufen vermitteln jüngeren Schüler*innen aktiven Klimaschutz. Mögliche Fragen und Ansätze: Mülltrennung, Schulrundgang, Besuch im Heizungskeller, richtiges Heizen & Lüften.
  • Klimaschutzlehrpfad im Schulgelände
    Schülerinnen und Schüler schaffen das Bewusstsein für Klimaschutz und Klimawandel im Schulgelände. Auf einem Lehrpfad werden die Einflüsse des eigenen Verhaltens auf das Klima erläutert und greifbar gemacht.
  • Papierlose AG
    Die AG Klimaschutz / AG Energiesparen o.ä. verwendet für ihre Arbeit nur den PC oder Schmierpapier (Rückseite von benutztem Papier). Mögliche Fragen und Ansätze: Wie wird Papier hergestellt und welche Klimawirkung geht davon aus? Warum ist Recyclingpapier klimafreundlicher als Papier aus Frischfaser? Wieviel Papier braucht unsere Schule in einem Jahr und wie können wir klimafreundlicher werden?
  • Aus der Schule in den Kiez – Energieeinsparung weiter denken
    Schulhof, Schulweg und Schulumfeld gehören zum Einflussbereich der Schule. Schüler*innen untersuchen, wie sie ihr schulisches Engagement ausweiten können. Eine Umfrage unter Anwohnern im Kiez, eine Analyse zu Energieeinsparungen und Klimaschutz oder eine Umweltaktion können der Anfang für mehr Klimaschutz im Schulumfeld sein.
  • Klimaschutzberatung durch Schulen in der Nachbarschaft
    Schüler*innen bilden sich zu Energieeinsparberatern aus und unterstützen Nachbarn im Kiez dabei, CO2-Emissionen zu senken. Mögliche Fragen und Ansätze: energieeffiziente Beleuchtung, klimafreundliche Mobilität, Kühlschrank, Waschmaschine & Co. stromsparend nutzen, richtiges Heizen und Lüften.

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